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Gemeinsam sind wir stark

NBH unterstützt mit einem Spendenaufruf den Unterschleißheimer Tisch

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Kinderpark-Leiterin Nicole Eberle überreicht mit Frau Leiminger und den Kinderpark-Kindern ihre Spende an den Unterschleißheimer Tisch.

„Es braucht nur ein bis zwei Schicksalsschläge und man sitzt auf der anderen Seite. Keiner ist vor Armut geschützt“, sagt Kirsten Josefczak, Projektverantwortliche des Unterschleißheimer Tisches (Caritas). Seitdem dieser im November 2005 in Unterschleißheim gegründet wurde, werden inzwischen 125 Haushalte mit 150 Erwachsenen und 60 Kindern immer freitags mit Lebensmitteln versorgt. Mit der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. (NBH) haben sie eines gemeinsam: Sie wollen helfen. Warum soll es dem einen besser gehen, als dem anderen? Menschen geraten oft unverschuldet in Not – seien es Alleinerziehende, Senioren ohne Angehörige oder Geflüchtete. Sowohl die NBH als auch der Unterschleißheimer Tisch gehen sensibel auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse ihrer Mitmenschen ein. Dankbar sind sie für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sie dabei unterstützen.

Als am Montag, den 14.11.2016 die NBH bei ihrem Sankt Martinsumzug mit den Kinderpark-Familien und den Eltern-Kind-Gruppen dazu aufrief für den Unterschleißheimer Tisch zu spenden, waren viele Eltern sehr großzügig. „Einige waren ganz gerührt von dieser Aktion. Andere wiederum hörten das erste Mal vom Unterschleißheimer Tisch, der Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt“, berichtet Nicole Eberle. Nun überreichten die Kinderpark-Kinder den Check im Wert von 150 Euro an Projekt-Hauptsprecherin Brigitte Fleischmann und Kirsten Josefczak. Dreimal im Jahr verwenden sie Spenden, wie diese, nicht nur für Nahrungsmittel, sondern auch für andere dringend benötigte Dinge. Beispielsweise werden Gutscheine für Kinderschuhe, Pflegeprodukte oder Kino-Besuche vergeben.

„Oft kostet es denen, die die Lebensmittelversorgung des Unterschleißheimer Tisches gut gebrauchen könnten, einiges an Überwindung, die Hilfe anzunehmen“, weiß Brigitte Fleischmann. Schließlich wird jedoch das Angebot als Bereicherung ihres Lebens positiv wahrgenommen. „Unsere Klienten sind mehr als dankbar und freuen sich genauso wie wir über Spenden, die uns auch nach den Feiertagen erreichen – wenn bei vielen der Alltag wieder eingekehrt ist.“ Die kleinen und großen Spender aus den Kindergruppen freuen sich mit ihrem Beitrag im Sinne von Sankt Martin helfen zu können.

Herbstwind-Gruppe

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Eine Demenzerkrankung und die Auswirkungen auf den Alltag sind ein Thema, das oftmals so lange wie möglich verdrängt wird. Jedoch verändert sich die Lebenssituation der Betroffenen, und gegebenenfalls der pflegenden Angehörigen, auf Dauer gesehen erheblich.

Die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. hat sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt, und im Juli in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Landkreis München eine Herbstwind-Gruppe in Unterschleißheim eingerichtet.

Für die teilnehmenden Senioren findet einmal in der Woche ein unbeschwerter Nachmittag in den Räumlichkeiten der Nachbarschaftshilfe, in der Alexander-Pachmann-Str. 40, statt.

Mit Erzählungen, Austauschen von Erinnerungen, Miterleben der Jahreszeiten und Bräuche, Singen und viel Spaß haben - dies sind nur ein paar Beispiele aus der großen Themenauswahl – geht der Nachmittag manchmal viel zu schnell vorbei. Bei den nächsten Herbstwind-Nachmittagen geht es um die gemeinsame Gestaltung von Weihnachtsgestecken, die Orange, Zitrusfrüchte und ihre Wirkung, sowie Weihnachtsgewürze. Ebenso steht der gemeinsame Genuss und die Freude an Märchen, Weihnachtssternen, Plätzchen backen und die adventliche Stimmung im Mittelpunkt.

Das Betreuungsteam ist qualifiziert und wird von einer Fachkraft geleitet. Die individuelle, fürsorgliche Betreuung ist für sie und alle Betreuerinnen eine Herzensangelegenheit. Die Betreuerinnen stellen sich auf die jeweiligen Personen ein, und gehen ihren Wünschen nach. Die Senioren werden geleitet und Ihre Belange werden ernst genommen. Ein unverbindliches „Herbstwind-Schnuppern“ ist nach telefonischer Voranmeldung gerne möglich.

Es ist der Nachbarschaftshilfe ein großes Anliegen, die pflegenden Angehörigen bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, und mit Verständnis und Rat ihre jeweilige Situation zu begleiten. Für die pflegenden Angehörigen bedeutet die Herbstwind-Gruppe eine kleine Auszeit, ein Aufatmen, einen Freiraum für eigene Vorhaben.

Ebenso unterstützen unsere qualifizierten Betreuerinnen bei einer Demenzerkrankung auch stundenweise zu Hause. Die jeweiligen Betreuungsleistungen sind über die Pflegekassen / Krankenkassen abrechenbar.

Wir informieren Sie gerne unverbindlich, und freuen uns auf Ihren Anruf unter Tel. 089/3707356.

Familien suchen Familienpaten

Für beide Seiten ein Gewinn

Familienpaten

Familienpaten & Organisatoren

Liebe und Zeit, wer dies teilt, bekommt es oft doppelt zurück. Das ist auch ein Grund, warum Martina Schnöbel sich vor zwei Jahren dazu entschied, Familienpatin bei der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. zu werden. Sie kümmert sich ehrenamtlich um Menschen, die Unterstützung brauchen. Die Frage nach dem warum ist aber oft gar nicht so leicht zu beantworten. Meistens ist es ein Gefühl, ein Bedürfnis, anderen etwas Gutes tun zu wollen. „Ich bin einfach so ein Typ.“, sagt Martina, die schon früher alten Menschen helfend zur Seite stand. In ihrer Funktion als Familienpatin merkt sie, dass sie es auch für sich selbst tut: „Wenn man relativ neu in der Gegend ist, freut man sich über persönliche Kontakte und Familienanschluss.“, sagt die aus dem Rheinland stammende.

In lockerer Atmosphäre lernte sie ihre erste Familie kennen. Hierbei begleitete Koordinatorin Yvonne Aghedo die Patin. Martina kümmerte sich ein Jahr für drei Stunden in der Woche um ein kleines Mädchen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen. Sie holte sie beispielsweise aus dem Integrationskindergarten ab und ging mit ihr auf den Spielplatz. Ihre eigene Tochter war stets freudig mit von der Partie und beide Seiten profitierten von der Patenschaft auf Zeit.

„Das Projekt ‚Familienpaten Unterschleißheim‘ soll weiter wachsen und dafür suchen wir weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Freude daran haben Kindern und ihren Eltern im Familienalltag zur Seite zu stehen. Mit Spaß und Einfühlungsvermögen wollen wir Familien in Situationen begleiten, wenn einmal ‚alles zu viel wird‘.“, sagt Dörte Schack-Steffenhagen. Als diplomierte Sozialpädagogin und Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. bereitet sie die angehenden Familienpaten auf ihren Einsatz vor. In der kostenlosen Schulung geht es um Psychologie, Pädagogik und Selbstreflektion.

Die Familienpaten erleben einen enormen Zugewinn durch die Teilhabe und das Einbezogen werden in ein lebendiges Familienumfeld. In den monatlich stattfindenden Treffen können sie sich in entspannter Runde in den Räumen der NBH zum Erfahrungsaustausch zusammenfinden.

Die Basis bildet eine schriftliche Vereinbarung, die vor allem dem Paten das Vorgehen erleichtern und Sicherheit geben soll. Darin wird u.a. festgehalten, dass der Zeitaufwand nicht drei Stunden pro Woche überschreitet und die Patenschaft zunächst auf ein Jahr begrenzt ist. Was man persönlich daraus macht, kann jeder selbst beeinflussen. Martina zum Beispiel pflegt weiterhin den Kontakt zu ihrem ersten Patenkind. Auch ihre beiden eigenen Kinder haben das Mädchen ins Herz geschlossen.

Sie freut sich aber auch schon auf ihren nächsten Einsatz als Familienpatin. Für das kommende Jahr bietet sie einer Mutter bei der Betreuung ihres einjährigen Jungen Unterstützung an. Ein erstes Hallo gab es schon letzte Woche im Offenen Treff des Familienzentrums.

Die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. würde sich freuen, wenn es noch mehr Paten gäbe. Denn Anfragen von Familien haben sie viele. „Oftmals sind es Mütter, die keine Oma in der Nähe haben oder der Partner beruflich stark eingespannt ist. Manchmal dient es einfach dazu, Unterstützung in der Bewältigung des Familienalltags zu erhalten. In jedem Fall freuen wir uns über eine telefonische Kontaktaufnahme unter der 089/370 73 581, immer mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr. Der nächste Vorbereitungskurs beginnt im Januar 2017.“, so die Leiterin der NBH.

Rosen, Tulpen, Nelken – alle Blumen welken

Aber unsere Blume nicht: Kinder des Kinderparks der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. verschenken Filzblumen

KP Muttertag

V.l.: Malek Haguimüll bekommt von ihrem 2 jährigen Sohn Sinan ihr erstes Muttertagsgeschenk. Ebenso Elena Stark von Sohn Ricardo (2).

Am Montag, den 09.05.2016, lud der Kinderpark der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. anlässlich des Muttertages erstmalig die Mütter zu einem Muttertagscafé ein. Die 15 Kinder der Montags- und Donnerstags-Gruppe verzierten zuvor eigenhändig die Muffins mit Zuckerguss und Streusel. Eine selbstgebastelte Blume aus Holz gab es für jede Mutti nach dem Vorsingen. Stolz überreicht auch der zweijährige Ricardo seine Blume. Mama Elena ist gerührt: „Es ist mein erstes Muttertagsgeschenk. Seit September letzten Jahres geht Ricardo immer montags und donnerstags Vormittag in den Kinderpark. Ich habe mich sehr über die Einladung zum Muttertagscafé gefreut.“ Der zweijährige Sinan überreicht seiner Mutter die Blume sogar in Hemd und Schlips. Auch er ist seit September im Kinderpark der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. Am liebsten spielt er dort mit den Autos oder knetet, berichtet Mama Malek. „Er freut sich jedes Mal riesig auf den Kinderpark.“

Besonders der große Garten ist für die schöne Jahreszeit bestens mit Bobby-Cars, Planschbecken und Sandspielzeug ausgerüstet. Im Innenbereich kann ebenso wie draußen, geklettert und geturnt werden. Ob im Gruppenraum oder in der Turnhalle, Bewegung steht bei den Besuchern des Kinderparks hoch im Kurs. Für ruhige Momente gibt es eine Kuschel- und Puppenecke. Beim freien kreativen Spiel ist schon manche Freundschaft entstanden.

„Ab einem Alter von 22 Monaten können Eltern ihre Kinder an unserem Schnuppertag immer mittwochs von 08:15 Uhr bis 12:00 Uhr vorbeibringen.“, sagt Kinderpark-Leiterin Nicole Eberle. Während die Kinder an zwei Vormittagen in der Woche erste Erfahrungen mit Gleichaltrigen sammeln können und somit besser auf den Eintritt in den Kindergarten vorbereitet werden, haben Eltern Zeit für Erledigungen. Ein Einstieg ist jederzeit auch unter dem Jahr möglich. Die Gruppen teilen sich schließlich auf die Tage Montag und Donnerstag, sowie Dienstag und Freitag.

Auch in der Dienstagsgruppe freuten sich alle Mütter über die Einladung von ihren Kleinen und den besonderen Blumengruß. Die erste Blume zum Muttertag kann ohne weiteres für immer aufgehoben werden, denn sie verwelkt ja nicht.  

 KP Muttertag 2

 

Vernetzungstreffen der bayerischen Mütter- und Familienzentren

am 9. April 2016 von 9.00 bis 16.30 Uhr

im Familienzentrum der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim


Landesverband

Datei 25.04.16 19 58 35

 


Schack Steffenhagen 230x299
Dörte Schack-Steffenhagen.

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