tschernobyl

Pakete für Tschernobyl 

Eine Tradition wird fortgeführt

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Die beiden Fahrer des Bayerischen Roten Kreuzes staunten am Mittwoch, den 22.11.2017, über die Menge der einzuladenden Pakete. „Im Schnitt bekommen wir 80 Pakete von den einzelnen Stationen. Ihr seid wirklich gut vernetzt. Gern wollen wir nächstes Jahr wieder zu euch kommen.“ 

Insgesamt nahm das Familienzentrum (FZ) der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. am Montag und Dienstag, den 20. und 21. November 2017, 213 Pakete entgegen. Dem Aufruf, Lebensmittelpakete und Kleiderspenden für Kinder in Tschernobyl zu packen, waren Schulen, Kindergärten sowie Bürgerinnen und Bürger Unterschleißheims gefolgt. Annette Freitag, Organisatorische Leitung des FZs, hatte im Zuge dessen viele schöne Begegnungen und Gespräche. „Uns erreichten nur liebevoll gepackte Päckchen. Die Spendenaktion ist so kurz vor Weihnachten zu einer schönen Tradition geworden.“ 

Vorstandsvorsitzende der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. Barbara Rannabauer reagierte mit der Übernahme des Projekts auf Nachfragen und Bitten, den Spendentransport weiter fortzuführen. „Ohne die Hilfe der engagierten Mütter aus unserem Hause, wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Selbst unser jüngster Helfer, Sebastian Gebhardt, hatte mit seinen zehn Jahren an seinem schulfreien Tag nichts Besseres im Sinn, als mit uns tatkräftig Pakete zu verladen. Als kleines Dankeschön hatte Silvia Richter für alle leckere Dankesplätzchen in Herzform gebacken.“ 

Seit 1986 haben sich Mütter rund um Gina Gillig im Rahmen des Vereins „Mütter gegen Atomkraft e.V.“ für den Transport eingesetzt – zuletzt unter der Leitung von Renate Wolff. Letztes Jahr mussten sie schweren Herzens die Arbeit einstellen, da nicht genügend jüngere Mitglieder nachrückten. Renate Wolff zeigte sich dankbar und war selbst helfend vor Ort.  

Der volle Laster bringt nun seine Fuhre nach München Riem, wo alle Spenden aus dem Münchner Raum zunächst gesammelt und zur Weiterfahrt in die Ukraine vorbereitet werden. Hierfür macht sich neben dem Roten Kreuz auch das Logistikunternehmen Schenker verdient. Die Waren werden nach erfolgreicher Zollprüfung schätzungsweise in drei Wochen bei den bedürftigen Kindern eintreffen. Die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V. bedankt sich bei allen Spendern und freut sich, damit einen Teil zu einem besinnlichen Weihnachtsfest beizutragen.

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